Eheringe aus 333er oder 585er Gold kaufen?

Allgemein besitzt Schmuck viele Facetten, die durchaus verwirrend sein können, wenn man mit dem Thema rund um die Edelmetalllegierungen nicht vertraut ist. Eine der häufigsten Fragen dreht sich um die Zahlen auf dem Goldschmuck, und bei Goldringen vor allem darum, wie der Wert einzuschätzen ist. Sollte man beispielsweise Eheringe aus 333er oder 585er Gold kaufen? Was sind die jeweiligen Vor- oder Nachteile und was haben die Karat damit zu tun? Die Antworten finden Sie im Folgenden.

Den Feingehalt im Blick: Wo gibt’s mehr Gold fürs Geld beim Ehering?

Beim Modeschmuck spielen die Feinmetallgehalte keine Rolle, doch steht man beim Echtschmuck schnell vor der Wahl, was es denn letztlich für ein Gold werden soll, in unserem Fall hier also die Wahl zwischen 333er und 585er Gold. Die Zahlen sind dabei leicht zu interpretieren, denn sie beziehen sich immer auf 1.000 Teile, was purem Gelbgold ohne die geringste Verunreinigung entspräche. Dabei handelt es sich um einen theoretischen Bezugswert, weil Gold in reinster Form nur unter höchstem Aufwand für chemische oder physische Zwecke hergestellt wird. Für den normalen Handel ist mit 999,9 von 1.000 Anteilen die höchste Reinheit erreicht. Zurück zu den Angaben auf Schmuck und Eheringen bedeutet 333er Gold also, dass die Legierung zu ca. einem Drittel aus Gold besteht, während beim 585er Ring über die Hälfte des Rings aus reinstem Gold gefertigt ist. Entsprechend gilt: Je höher die Zahl beim Trauring, desto mehr Edelmetall enthält er.

Die Maßeinheit erklärt: Was hat das Karat mit Gold zu tun?

Während der Feingehalt bei Eheringen aus 333er oder 585er Gold auf den ersten Blick zu bestimmen ist, kommt bei Trauringen aus Gold meist noch ein weiterer Begriff ins Spiel: die Karat. Im Gegensatz zu den Tausendstel-Teilen bezieht sich das Karat auf das Gewicht des Goldschmucks. Ein Karat bezeichnete früher den 24. Teil einer Mark (die Gewichtseinheit Mark, nicht die Währung). Entsprechend stehen 24 Karat für reines handelsübliches Gold mit 999,9 von 1.000 Teilen. Der Wert lässt sich im Einzelnen berechnen oder für die gängigsten Legierungen bei den Hochzeitsringen oder beim Hochzeitsschmuck allgemein am einfachsten auswendig lernen:

  • 24 Karat: Feingold (999,9 ‰)
  • 18 Karat: 750er Gold
  • 14 Karat: 585er Gold
  • 8 Karat: 333er Gold

Auch beim Karat gilt: Je höher die Angabe, desto höher der Feingoldgehalt. Ob Sie Eheringe aus 333er oder 585er Gold kaufen ist gleichbedeutend mit der Frage nach 8-Karat-Ringen oder 14-Karat-Ringen. Hinweis: Bei Edelsteinen wie Diamanten und Brillanten handelt es sich um das verwandte metrische Karat, das anders berechnet wird, beim Trauring für Damen aber meistens eine ebenso große Rolle spielt.

Den Sinn näher betrachtet: Warum überhaupt das Feingold reduzieren?

Reines Gold ist sehr weich, das kennt man noch aus den alten Western-Filmen, als die misstrauischen Cowboys auf die Goldmünzen bissen, um Anhand des Zahnabdrucks die Echtheit zu überprüfen. Doch was beim Münzen klappt, das funktioniert auch beim Schmuck, sodass reiner Goldschmuck extrem anfällig für Kratzer, Macken und Abrieb wäre. Entsprechend werden den Legierungen Edelmetalle wie Silber oder Kupfer beigemischt, um den Schmuck robuster und widerstandsfähiger zu machen. Als optimale Legierung zwischen Haltbarkeit und Hochwertigkeit hat sich das 750er Gold herauskristallisiert.

Die Vorteile erörtert: Eheringe aus 333er oder 585er Gold besser?

Ein willkommener Nebeneffekt des reduzierten Feingoldgehaltes in Schmucklegierungen ist der sinkende Preis: Je weniger Gold ein Ring enthält, desto weniger kostet er. Bei der Frage, ob man Eheringe aus 333er oder 585er Gold kaufen sollte, macht der geringere 333er Kaufpreis die Goldringe für junge Brautpaare mit begrenztem Budget erschwinglich. Mit dem günstigen Preis hat das 333er Gold allerdings schon all seine Vorteile ausgeschöpft. Denn Eheringe aus 585er Gold sind nicht nur hochwertiger, sondern auch beständiger in Glanz und Beschaffenheit. Für die langfristige Freude an der Schönheit und Strahlkraft des Eherings ist eine Legierung mit höherem Feingoldgehalt zu empfehlen. 333er Goldringe sind ebenfalls sehr schön, empfehlen sich aber vorwiegend dann, wenn der Geldbeutel zum Kaufzeitpunkt nicht mehr hergibt.

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